Die XYZ-Analyse ist ein Verfahren der Materialwirtschaft in der Betriebswirtschaftslehre. In dem Verfahren werden Ergebnisse von Stücklistenauflösungen oder Ergebnisse aufgrund von Ermittlungen variations- bzw. schwankungskoeffizienter Güter und Artikel einer Klassifikation bezüglich ihrer Umsatzregelmäßigkeit (Verbrauch und dessen Vorhersagbarkeit) zugeordnet. Dies geschieht meist anhand von Verbrauchsverläufen der Vergangenheit.
Quelle: Wikipedia - XYZ-Analyse
Für eine Firma ist es wichtig, die richtigen Teile jederzeit und in der richtigen Menge auf Lager zu haben. Sollten wichtige Teile für die Produktion nicht vorrätig sein, kann es zu einem Produktionsstopp kommen, der eine Menge Geld kostet. Im Gegenzug erzeugt es unnötige Kosten, wenn große Mengen Teile gelagert werden, die nur selten gebraucht werden.
Die XYZ- Kennzahl ist eine Analyse des Materialverbrauchs. Berechnet wird das XYZ-Kriterium mithilfe des Mittelwertes des Verbrauches, sowie dessen Standardabweichung. Den daraus gebildeten Quotienten nennt man Variationskoeffizient. Es wird hierbei die Schwankung der monatlichen Verbräuche ermittelt.
Teile der „X“-Kategorie werden relativ konstant verbraucht, das heißt, sie müssen jederzeit vorrätig sein. „Y“-Teile unterliegen stärkeren Schwankungen als „X“-Teile, dies kann z.B. saisonal bedingt sein, sie werden jedoch regelmäßig verbraucht. Teile der „Z“-Kategorie werden unregelmäßig verbraucht.
In der Startmaske können Vorgaben bzw. Einschränkungen vorgenommen werden.
Aufgrund dieser Vorgaben wird die Berechnung im Hintergrund durchgeführt. Im Ergebnis des Laufs wird für den analysierten Artikel das ermittelte Kennzeichen (XYZ) im Artikelstamm eingetragen. Zusätzlich wird eine Kontrollliste erstellt.
Hinweis: Die Basisparameter für die Ermittlung der Kennzahl XYZ werden im Parameter Wertegrenzen für XYZ-Analyse definiert.
| Test-/Echtlauf | Bei Auswahl Testlauf wird nur die Kontrollliste erstellt. Es erfolgt keine Aktualisierung der Artikelstammdaten |
| Lager | Hier können die zu betrachtenden Lagernummern vorgegeben werden, falls das Kennzeichen „Standardlager berücksichtigen“ nicht ausgewählt wurde. |
| Artikel | Einschränkung nach Artikelnummer |
| Suchbegriff | Einschränkung nach Suchbegriff Hinweis: Der Suchbegriffe wird im Programm Artikelstamm - Klassifizierungsdaten zugeordnet. |
| Teilegruppe 1 | Teilegruppe 1 des Artikels im cimERP. Hinweis: Die Teilegruppe wird im Programm Artikelstamm - Klassifizierungsdaten zugeordnet. Definiert wird die Teilegruppe 1 im entsprechenden Parameter (s.a. Parameter Teilegruppe 1). |
| Teilegruppe 2 | Teilegruppe 2 des Artikels im cimERP. Hinweis: Die Teilegruppe wird im Programm Artikelstamm - Klassifizierungsdaten zugeordnet. Definiert wird die Teilegruppe 1 im entsprechenden Parameter (s.a. Parameter Teilegruppe 2). |
| Produktgruppe | Produktgruppe des Artikels im cimERP. Hinweis: Die Produktgruppe wird im Programm Produktgruppen definiert. |
| Disponent | Einschränkung nach Disponent Hinweis: Der Disponent wird im Programm Artikelstamm - Stammdaten zugeordnet. |
| ZUPO | Kennzeichen ZUPO (Warenart) des Artikels Mögliche Werte sind: Fertigungsartikel: 1 = Endprodukte 2 = Baugruppen 3 = Fertigungsteile Einkaufsartikel: 4 = Einkaufsteile 5 = Rohmaterialien 6 = Handelsware Sonstige: 9 = Beistellteile 10 = Ausbauteile 11 = Packmittel |
| Zeitraum | Einschränkung des Analysezeitraums |
| Standardlager berücksichtigen | Ist diese Option ausgewählt, können keine Lagernummern angegeben werden; es wird nur das Standardlager für die selektierten Artikel berücksichtigt. |
| Varianten berücksichtigen | Ist diese Option ausgewählt, wird der Verbrauch nicht mehr gesamt pro Artikel betrachtet, sondern je Artikel-Nr. + Variante. |