Die Verbuchung der Inventur kann in zwei Schritten erfolgen. Im ersten Schritt können die Inventurmengen verbucht werden, um die Lagerbestände möglichst schnell wieder zu korrigieren.Dieses kann erfolgen, sobald das Programm Drucken Inventurabgleichliste durchgeführt wurde und keine Korrekturen an den Inventurmengen mehr notwendig sind.
Im zweiten Schritt können der Inventurwert verbucht werden und Bewertungsliste gedruckt werden. Dieses kann erst dann erfolgen, wenn die Inventurbewertung vollkommen abgeschlossen ist.
Die Inventurmenge und der Inventurwert einer Inventur können nur einmal verbucht werden. Als Inventurmenge und Inventurwert werden die Daten verbucht, die in der letzten Inventurbewertungsliste ausgewiesen wurden. Die Daten werden im Lagerstamm des Artikels verbucht. Durch die Mengenverbuchung der Inventur werden auch die Bestandszahlen der Module „Chaotische Lagerplatzverwaltung“, „Chargenbestandsführung“ und „Subproduzenten-/Heimarbeiterbestandsführung“ korrigiert.
Mit der Mengenverbuchung der Jahresinventur werden die Sperrsätze gelöscht.
Vollständig abgeschlossen ist eine Jahresinventur erst nach der wertmäßigen Verbuchung.
Hinweis: Es können nur solche Inventuren ausgewählt werden, die bereits über das Programm Verwalten Inventurzählmengen bearbeitet wurden.
| Inventur Nr. | Eingabe der entsprechenden Inventurnummer oder Suche über Matchcode. Im Matchcode-Fenster für die Inventurnummern werden in einer Übersicht alle bisher durchgeführten Inventuren angezeigt. Angezeigt wird die Inventurnummer, das Lager für das die Inventur erstellt wurde, das Inventurdatum, die Inventur-Art (P = Permanente Inventur, J = Jahresinventur) und der Status der Inventur. |
| KZ-Verbuchung | Mögliche Werte sind: Nur Bewertungsliste drucken Es wird nur die Bewertungsliste gedruckt. Mengen-Verbuchung Es erfolgt der Druck der Bewertungsliste und die Mengenverbuchung der Inventur (Korrektur der Lagerbestände). Wert-Verbuchung Es erfolgt nur die wertmäßige Verbuchung der Inventur (keine Korrektur der Lagerbestände). Dies erfolgt i.A. nach der mengenmäßigen Verbuchung der Jahresinventur. Die Bestandswerte der Jahresinventur sind in den Lagerbestandswerten eines Artikels sichtbar. Mengen- und Wert - Verbuchung Es erfolgt gleichzeitig die Mengen- und Wertmäßige Verbuchung der Inventur. |
| Bewegungsdatum Mengenbuchung | Abweichendes Bewegungsdatum (nur sichtbar bei „Mengen-Verbuchung“) |
Vor der Wertmäßigen Verbuchung einer Jahresinventur werden die aktuellen preisrelevanten Einstellungen der Jahresinventur zur Information angezeigt. Wenn diese Einstellungen falsch sind, kann in Ausnahmefällen eine Neubewertung der Inventur durchgeführt werden.
| Inventur Nr. | zu verbuchende Inventurnummer |
| Preisliste | Preislistennummer aus der Standardpreise ermittelt wurden |
| Preisbasis | Basis der Preisermittlung der Inventur (s. Basisparameter Inventur) |
| Abwertungsbasis | Basis der Abwertung für die Inventur (s. Basisparameter Inventur) |
In der Praxis kann es vorkommen, dass bei der Inventur chargengeführte Artikel nicht gezählt wurden, die anschließend jedoch aus dem cimERP noch abgebucht wurden. D.h. Chargen wurden verbraucht, die EDV-technisch noch vorhanden waren, physisch jedoch nicht. Dies führt bei der Verbuchung zu Problemen, da ein negativer Chargenbestand nicht möglich ist. Evtl. wurde buchungstechnisch eine falsche Charge abgebucht (FiFo), die eigentlich in Folge der Differenz nicht vorhanden war.
Um auf solche Problemfälle hinzuweisen, wird bei der Verbuchung der Inventur ein Protokoll über solche 'Problemfälle' ausgegeben. Diese Problemfälle müssen anschließend manuell überprüft werden. Das Protokoll hat die CR Nummer: cd3505_fe.rpt