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Erzeugung Lieferabruf (cd3081)

Mittels des Programms werden anhand vorhandener Dispobedarfe automatisch Bestellungen für VDA-Lieferabrufe (Bestellart 905) generiert. Voraussetzung dafür sind die Einstellung der EDI-Übertragung für die Bestellungen zum Lieferanten (s. Lieferantenstamm EDI) und die Kennzeichnung der zu übermittelnden Artikel in den Einkaufskonditionen des Lieferanten als VDA4905-Artikel (Lieferabrufartikel). Für diese Artikel erfolgt dann die dispositive Bedarfsauswertung und Erstellung bzw. Änderung der Lieferabrufbestellung, deren Bestellnummern in den Einkaufskonditionen des Artikel zum Lieferant abgestellt wird.
Soll eine Lieferabrufbestellung erledigt und durch einen neuen Lieferabruf ersetzt werden, muss in den Einkaufskonditionen des Artikel des Lieferanten die „VDA-Bestell-Nr .“ auf Null gesetzt werden.

Folgenden Einstellungen in den EDI-Parametern des Lieferantenstammes haben bei der Erstellung der Lieferabrufbestellung entscheidenden Einfluss:

Die „Freigabe Terminsatz/Tagestermin“ bestimmt die Abgrenzung zur Übertragung der Bedarfstermine als Tages oder Wochentermin. Die Bedarfe als Tagestermine gelten als fest vereinbart und werden auch bei Änderung der Bedarfssituation im Nahbereich nicht automatisch angepasst! Änderungen im Nahbereich müssen gezielt mit dem Lieferanten abgestimmt und dabei die Bestellung manuell geändert werden.
Bedarfe zu Terminen nach der Freigabegrenze dienen der Vorplanung des Lieferanten. Diese Bedarfe werden automatisch aktualisiert.

Terminverschiebung in Tagen für Abruf“ erzeugt einen Sicherheitspuffer (z.B. für die Qualitätssicherung). Der Bestelltermin wird gegenüber dem Bedarstermin im cimERP um x Tage verschoben, so dass der Lieferant x Tage früher liefern sollte.

Fällt der Bestelltermin auf einen für den Lieferanten ungültigen Wochentag zur Anlieferung (s. Liefertage im Lieferantenstamm), so wird der Bestelltermin (bei Tagesterminen) automatisch aangepasst auf den letzten möglichen Termin davor.

Mindestabnahmemengen und Verpackungsgrößen werden für die Datenermittlung der Lieferabrufbestellung im cimERP nicht berücksichtigt.

Beispiel:
Datum der Erstellung: 25.11.2017
Freigabe Terminsatz/Tagestermin: 20 Tage
Terminverschiebung für Abruf: 2 Tage

Bedarfstermin 29.11.17 29.11.17 04.12.17 21.12.17 KW 03/18 KW 04/18
Bedarfsmenge 2 1 4 5 10 15
Bestelltermin 27.11.17 30.11.17 18.12.17 KW 03/18 KW 04/18
Bestellmenge 3 4 5 10 15

Auf Grund der Terminverschiebung von 2 Tagen, sind die Bedarfe zum 28.11 und 29.11. alle am 27.11. fällig. Die Bedarfe zum 4.12.und 19.12. werden um 2 Tage verschoben aber fest bestellt (als Tagestermin), da der Bedarfstermin innerhalb der nächsten 20 Tage (laut Fabrikkalendr Einkauf) liegt. Die als Wochentermine (Plantermine) dargestellten Bedarfe liegen nach der Freigabegrenze. Diese Termine und Bedarfe werden 1:1 als Bestelltermin und Bedarfsmenge übernommen.

Die erzeugte Lieferabrufbestellung muss muss anschließend gedruckt (s. Drucken Bestellungen) und an den Lieferanten durch Erstellen EDI Übertragungsdateien übertragen werden.

Felder

Lieferanten-Nr. Vorgabe des Lieferanten
Mit dem Lieferanten muss die Übertragung von VDA4905-Lieferabrufen aktiviert sein. Außerdem müssen beim Lieferanten Lieferabrufartikel aktiviert sein.
Erfolgt keine Eingabe, so werden Lieferabrufe für alle EDI-Lieferanten generiert.
Disponent von .. bis Vorgabe von Disponenten
Eingrenzung der Artikel zur Lieferabruferstellung über den Disponenten der Artikel.
Erfolgt keine Eingabe, so werden Lieferabrufe für alle VDA-Lieferabrufartikel generiert.

Menüpunkte

Buttons

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