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Seriennummern in der Fertigung cimERP
Die Seriennummer im cimERP erlaubt es, beliebig viele Stücklisten- bzw. Arbeitsplanversionen für einen Artikel (Endprodukt bzw. Baugruppe) abzuspeichern. Damit kann im Fertigungsauftrag bzw. bei auftragsbezogener Fertigung im Kundenauftrag die Fertigung für eine bestimmte Stücklistenversion angestossen werden.
Dadurch ist cimERP in der Lage, eine Kopie des Originalarbeitsplans und der Stückliste für einen bestimmten Auftrag anzufertigen. In der Kopie können dann entsprechende, nur für den Auftrag gültige Änderungen, vorgenommen werden.
Der Fertigungsauftrag erhält bei der Erfassung zusätzlich zur Artikelnummer die entsprechende Seriennummer.
In der Stücklisten- und Arbeitsplanauflösung wird dann die unter der Seriennummer gespeicherte Stückliste bzw. der Arbeitsplan verarbeitet.
Wird in einer mehrstufigen Struktur bei der Auflösung keine Stückliste bzw. kein Arbeitsplan unter der Seriennummer gefunden, wird die Stückliste bzw. der Arbeitsplan ohne Seriennummer verwendet. Dies ist über das Kennzeichen „Seriennummern-Auflösung“ der Basisparameter Fertigung steuerbar.
Dadurch müssen nicht alle Stücklisten bzw. Arbeitspläne der mehrstufigen Struktur auf die Seriennummer kopiert werden. Es reicht aus, wenn nur die Stücklisten und Arbeitspläne kopiert werden, die gegenüber der Originalversion verändert werden müssen.
