cimerp:0080_fertigung:0080_bde:0140_externe_bde_systeme:1130_anbindunginterflex

Inhaltsverzeichnis



Anbindung Interflex

 

Im folgenden wird die Anbindung des externen BDE-Systems „Interflex-BDE über ASCII-Schnittstelle“ an cimERP beschrieben.

 

1. Einstellung Basisparameter BDE

 

Im Parameter Basisparametern BDE müssen die folgenden Einstellungen vorgenommen werden:

 

 

 

Zu beachtende Felder:

 

BDE-Anbindung extern Hier muss „INTERFLEX-BDE über ASCII-Schnittstelle“ ausgewählt werden.
Übergabeverzeichnis Hier wird eingestellt, in welchem Verzeichnis die Übergabedateien
erstellt werden. Dieses Feld muss gefüllt werden.
Archiv-Verzeichnis Dieses Verzeichnis dient der Archivierung der übergebenen bzw. rückgemeldeten Dateien.
Freigabe BDE-Daten Die BDE-Daten können automatisch beim Drucken der Fertigungspapiere freigegeben werden (Standardeinstellung).
Alternativ können die BDE-Daten durch das Programm Freigeben Fertigungsdaten an BDE einzeln markiert und danach an
das externe BDE-System übergeben werden.
Personal-Nr. für RückmeldungFür die Rückmeldung wird eine Personal-Nummer benötigt.
Falls keine Personal-Nummer aus dem BDE-System übergeben wird, wird diese Nummer herangezogen.

 

 

2. Steuerung der Übergabe von Arbeitsgängen

 

Es werden nur solche Arbeitsgänge an das BDE-System übergeben, bei denen in den Arbeitsplatz-Stammdaten das Feld „BDE-Meldung“ auf Ja steht (s. Programm Arbeitsplatz - Stammdaten). Diese Einstellung steht standardmäßig auf „ja“.

 

 

3. Freigabe / Übergabe der Fertigungsdaten

 

Möglichkeit 1:

Die Freigabe erfolgt mit dem Programm Freigeben Fertigungsauftrag gleichzeitig mit dem Drucken der Fertigungspapiere, wenn der entsprechende Parameter „Freigabe BDE-Daten“ (s. Basisparameter BDE) so gesetzt ist. Die Übergabe der Daten läuft asynchron im Hintergrund.

Beim Aufruf des Programms Erneuter Druck Fertigungspapiere werden die Daten erneut an das BDE-System zur Aktualisierung übergeben.

 

Möglichkeit 2:

Der Parameter „Freigabe BDE-Daten“ (s. Basisparameter BDE) kann auch so eingestellt werden, daß die Freigabe mit dem Programm Freigeben Fertigungsdaten an BDE erfolgt.

Über das Buchsymbol können zwei verschiedene Einstiegsvarianten ausgewählt werden. Entweder ist die Folgemaske eine Arbeitsgang-Ansicht oder eine Auftragsansicht.

 

Durch die Auflösung werden geänderte und schon freigegeben Daten automatisch an das BDE-System übergeben. Löschungen werden ebenfalls durch die Auflösung dem BDE-System mitgeteilt.

Bei der Erstellung der Übergabedatei an den Leitrechner wird ein Datensatz je zu übertragendem Arbeitsgang generiert. Die zu fertigende Menge wird in Stück weitergeleitet; eine Umrechnung in Anzahl Schuss findet im Leitrechner statt.

Der Leitrechner betrachtet jeden Datensatz als einen Fertigungsauftrag; falls mehrere Arbeitsgänge eines Fertigungsauftrages übertragen werden, bekommt jeder Arbeitsgang eine eigene Fertigungsauftragsnummer (lt. Konvention; s. Schnittstellenbeschreibung).

 

 

4. Buchungsprogramm der externen Schnittstelle

 

Das Buchungsprogramm, welches die externen Buchungen automatisch in cimERP übernimmt, wird automatisch beim Hochfahren der Batchhandler gestartet. Beim Stoppen der Batchhandler wird das Programm mit beendet.

Das Buchungsprogramm kann, falls notwendig, wie unter Punkt 5 beschrieben, nachgestartet werden.

(s. auch Automatischer Start des Programms zur Übernahme der Rückmeldungsdaten eines externen BDE-Systems)

Die übernommenen Buchungen werden direkt in die Produktionsrückmeldeschnittstelle übergeben und dort automatisch verarbeitet.

 

 

5. Mögliche BDE Meldefolgen

 

vorhandene Eingabeneue Eingabe
Produktion Start Produktion Ende oder Unterbrechung oder Korrektur
Produktion Ende Produktion Start oder Korrektur
Unterbrechung Produktion Start oder Produktion Ende oder Korrektur
Korrektur  

 

Die möglichen Konstellationen von BDE-Meldungen werden von INTERFLEX berücksichtigt ; es werden keine BDE-Fehlermeldungen an cimERP weitergeleitet, die durch unzulässige BDE-Meldefolgen verursacht wurden; die Konflikte werden von INTERFLEX entweder während des BDE-Dialogs oder als INTERFLEX-Fehlerprotokoll gelöst.

 

Hinweis:

Es werden nur Meldungen „Produktion Teilfertig“ unterstützt.

Jede Fertigmeldung („Unterbrechung“ oder „Ende“) beendet den aktiven Arbeitsgang und meldet Zeit und Menge an cimERP

Bei erneutem Start des gleichen Arbeitsganges (=gleiche BDE-Nummer) wird der gleiche BDE-Auftrag verwendet; bei Fertigmeldung wird eine neue Rückmeldung an cimERP exportiert; das ERP-System erkennt den Arbeitsgang anhand der gleichen BDE-Nummer und verbucht die Fertigmeldung immer als Teilrückmeldung mit Zeit und Menge; die absoluten Zeiten und Mengen werden nur in cimERP geführt.

 

Übergabeprinzip

 

Die Integration der BDE-INTERFLEX-Schnittstelle erfolgt durch Übermittlung von Dateien.

cimERP und INTERFLEX müssen die erforderlichen Dateien in definierter Art und Weise lokal lesen oder schreiben. Die Kommunikation ist selbstverständlich in beiden Richtungen möglich (Beispiel: F-Auftrags-Daten von cimERP an INTERFLEX, Rückmeldungen Menge+Zeit von INTERFLEX an cimERP).

Die von cimERP exportierte Datei hat den Namen „ERPBDE.DAT“, die von cimERP einzulesende Datei den Namen „BDEERP.DAT“.

Der Zugriffspfad für den Dateienaustausch wird im cimERP in den Basisparametern BDE hinterlegt:

Auf cimERP Seite erstellt ein Schnittstellenprogramm die Daten mit den definierten Datenstrukturen in eine ASCII-Transferdatei.

Zwischen ERP und dem BDE-System muss eine Handshake-Logik für die Übertragung der Transferdateien realisiert werden, so dass ein Datenverlust durch „Überschreiben“ der Transfer-Dateien ausgeschlossen ist. Dazu werden von cimERP die zu übertragenden Daten in eine vom Betriebssystem generierten eindeutigen temporären Datei geschrieben. Sobald der Schreibvorgang beendet ist, wird die erzeugte Datei in das Verzeichnis für den Datenaustausch mit dem vereinbarten Dateinamen verschoben.

 

Zur sicheren Verarbeitung muss vom BDE-System folgende Verarbeitungsweise verwendet werden:

Umbenennen der Rückmelde-Datei in eine andere Datei: von NT über REN-Befehl oder von UNIX über mv-Befehl.

Danach kann erst der Einlesevorgang gestartet werden, damit die Datei für weitere Schreibvorgänge nicht gesperrt ist.

               
       
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